Projekte sollen Zeichen setzen

Obwohl noch frisch am Start, haben wir bereits eine Reihe von Projekten ins Visier genommen und erste Anstrengungen unternommen. Hier ein paar Beispiele:

(mehr Informationen bei Klick auf die Schlagzeilen)

Viele Verbraucher gewinnen

EnORM ist eine bundesweite „Unternehmensinitiative & Verbraucherbewegung“.

Wir sind dabei, möglichst viele Persönlichkeiten aus allen Bereichen als prominente und beliebte Paten und Botschafter für EnORM zu gewinnen. So können viele Menschen als Verbraucher und Unternehmer motiviert und zum Mitmachen angeregt werden. Wir können sehr vielen Verbrauchern eine Plattform und eine gemeinsame Stimme geben, die nicht nur gehört sondern auch berücksichtigt wird.

Gemeinsam können wir gestalten, bewegen und mitbestimmen. Multiplikatoren und die einfache Weitergabe der Zielrichtung von Mund-zu-Mund steigern die Mitgliederzahl und damit auch die Bedeutung, Wirksamkeit und Durchsetzungsfähigkeit von EnORM sowohl qualitativ als auch quantitativ. Ziel ist auch, das Know-how der Mitglieder in einem Wissenspool zu bündeln. Hieraus sollen auch den Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik fundierte und verlässliche Informationen und Daten zur Förderung der ganzheitlichen Energiewende  -  in einem fairen Wettbewerb   - bereitgestellt werden.

Verbraucher sollen die neuen Technologien und Produkte auch in wirtschaftlicher Hinsicht so schnell wie möglich erwerben und nutzen können.

Unternehmen sollen energieeffiziente Technologien und Produkte so schnell wie möglich entwickeln, produzieren und zunehmend wirtschaftlich – im fairen Wettbewerb – auf den Markt bringen.

Mit dem Know-how der Unternehmen und der Kraft der Verbraucher kommen wir EnORM voran. Wir setzen damit auch ein Zeichen, wie wir unseren Lebensstil insgesamt ganzheitlich und nachhaltig verändern können.

Helfen auch Sie mit, und kommen Sie an Bord. Verleihen Sie uns Flügel, die enorm weit und lange tragen. Es lohnt sich für uns alle.  

Elektromobilität auf dem Weg in die Fahrschulen

Jeder, der es elektrisch probiert, ist begeistert. Egal ob mit Fahrrad, Roller oder Auto – trotz des fehlenden Motorgeräusches oder gerade deswegen. In jedem Fall muss der Konsument in der Praxis noch stärker an die Elektromobilität herangeführt werden. Dies gilt auch und besonders für die nächste Generation der Autofahrer.

In Deutschland werden in über 30.000 Fahrschulen jedes Jahr mehr als eine Million Fahrschüler für ihre Teilnahme am Straßenverkehr ausgebildet. Hier finden wir also einen idealen Multiplikator und Wegweiser, um die Elektromobilität in die Köpfe und Herzen der zukünftigen Autofahrer zu transportieren - vorausgesetzt die Autoindustrie und die Fahrschulen spielen mit. Dies setzt die Verfügbarkeit geeigneter Elektrofahrzeuge und Schulungsinhalte voraus. Firmen wie Audi, BMW, Daimler, VOLVO und VW sollten das Heft in die Hand nehmen und die deutschen Fahrschulen schnellstmöglich mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen versorgen. Viele Fahrschulen warten nur darauf. EnORM beabsichtigt die bereits begonnenen Gespräche gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität und der Bundesvereinigung der deutschen Fahrlehrerverbände fortzusetzen. Danach werden wir einen gezielten Modellversuch mit interessierten und geeigneten Fahrschulen und Autolieferanten auf den Weg bringen.  Schließlich sind die Fahrschüler von heute die Autofahrer und Konsumenten von morgen. Die begeisterungsfähigen Fahrschüler greifen dann später bei entsprechenden Kaufanreizen und elterlicher Unterstützung zu Plug-In- oder kleineren Voll-Elektrofahrzeugen. Nach einer Studie des VDE haben vor allem die jüngeren Altersgruppen großes Interesse an Elektrofahrzeugen. Hiernach können sich 74 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sowie 69 Prozent der 20- bis 34-Jährigen vorstellen, zukünftig ein Elektroauto zu fahren.

Kaufanreize für den Durchbruch der eMobilität

Die von der Bundesregierung angestrebte Anzahl von 1 Mio. eFahrzeugen (von insgesamt 45 Mio. Autos auf Deutschlands Straßen) bis 2020 muss deutlich überschritten werden, weil die Plug-In-Hybridfahrzeuge einbezogen werden können. Die absehbare Marktzündung in den mit Kaufanreizen geförderten Ländern wie China, USA, Japan, Frankreich dürfen wir in Deutschland nicht verschlafen. Die Bundesregierung muss hierzu nach der Bundestagswahl 2013 gemeinsam mit der Autoindustrie geeignete Förderprogramme und zeitweilige Kaufanreizsysteme auflegen, da ab 2013/2014 auch die deutschen Autohersteller marktbereit sind.

Nach dem Marktdurchbruch werden die heute noch höheren Kosten eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs durch intelligente Finanzierungsmodelle wie das Batterieleasing kompensiert. Die Batterie-Leasingkosten von 50 bis 100 Euro pro Monat werden durch den Wegfall der hohen Benzin- und Dieselkosten mehr als ausgeglichen. Die derzeit noch sehr hohen Batteriekosten können in den kommenden Jahren durch den Wettbewerb, die Serienfertigung und die Massenanwendung erheblich reduziert werden. Hierdurch kann eMobilität summa summarum kundenfreundlich und wirtschaftlich werden. Hierfür werden wir uns enorm einsetzen.

Das EEG effizienter gestalten

Alles in allem müssen geeignete Rahmenbedingungen die vielen Baustellen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiewende regeln und schließen. Hierzu gehört auch die Anpassung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) an die Marktbedürfnisse. Das heißt, Förderung muss sich zukünftig stärker an der Qualität der Anlagen im Hinblick auf deren Wirkungsgrad, Aufstellungsort und Nutzungsziel ausrichten. Das EEG sollte in seiner Grundausrichtung erhalten bleiben, aber den unkontrollierten Wildwuchs beim Ausbau fördertechnisch beenden.

Nach dem der Bund-Länder-Energiewendegipfel am 23. März ergebnislos geblieben ist, wird es aus unserer Sicht erst nach der kommenden Bundestagswahl eine effiziente Änderung des EEG geben können. EnORM wird hierzu konkrete Vorschläge ausarbeiten und dem Gesetzgeber empfehlen, diese bei der Änderung des EEG zu berücksichtigen.

Für ein Bundes-Energieministerium einsetzen

Wir erwarten, dass die Bundesregierung die Energiewende nach der Bundestagswahl im September 2013 besser organisieren wird. Hierzu muss ein neues Bundes-Energieministerium gegründet werden, das mit fachlich qualifiziertem Personal und zentralem Projektmanagement die Koordination übernehmen wird. In diesem Rahmen können die derzeit zuständigen Bundesministerien für Umwelt, Wirtschaft, Bau, Wohnungswesen und Verkehr fachlich unterstützen und ihre Kompetenzstreitigkeiten beenden – so wie dies auch von allen Beteiligten in der Wirtschaft sowie in der Bevölkerung erwartet wird.

Hierbei müssen die föderalen Strukturen und die unterschiedlichen Potenziale der Bundesländer insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien berücksichtigt werden. So kann es gelingen, dass diejenigen, die Energie nachhaltig erzeugen, verteilen, speichern und nutzen wollen, sich durchsetzten gegen diejenigen, die das Interesse haben, die Energiewende zu verzögern. Auch hierzu werden wir konkrete Vorschläge machen und unser Know-how einbringen.