Häufig gestellte Fragen

 

Wer soll mitmachen?

Verbraucher (private, öffentliche und gewerbliche), die die ganzheitliche Energiewende zunehmend auf der Grundlage der Erneuerbaren Energien unterstützen und konsumieren sowie Unternehmen, die energieeffiziente und zunehmend wirtschaftliche Produkte entwickeln, herstellen und vermarkten. Verbraucher & Unternehmer steuern gemeinsam – mitgetragen von Persönlichkeiten aus allen Bereichen, die fördern, unterstützen und werben wollen.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wie wird das organisiert?

Durch die Mitgliedschaft bei EnORM, der Energie-Offensive, die die ganzheitliche Energiewende voranbringt. Gemeinsam können wir gestalten, bewegen und mitbestimmen. Multiplikatoren und die einfache Weitergabe der Zielrichtung von Mund-zu-Mund steigern die Mitgliederzahl und damit auch die Bedeutung, Wirksamkeit und Durchsetzungsfähigkeit von EnORM sowohl qualitativ als auch quantitativ. Ziel ist auch, das Know-how der Mitglieder in einem Wissenspool zu bündeln. Hieraus sollen auch den Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik fundierte und verlässliche Informationen und Daten zur Förderung der ganzheitlichen Energiewende  -  in einem fairen Wettbewerb   - bereitgestellt werden.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Was wollen wir?

  • Wir wollen die ganzheitliche Energiewende zunehmend auf der Grundlage der Erneuerbaren Energien.
  • Wir wollen zeigen, dass die Volatilität der Sonnen- und Windenergie ausgeglichen werden kann - bevorzugt durch dezentrale Lösungen.
  • Wir wollen und werden nachweisen, dass die Erneuerbaren Energien in Wirklichkeit nicht die Strompreistreiber sind, sondern vielmehr essentielle Träger einer zukünftigen technikbasierten und nachhaltigen Welt.
  • Wir wollen auch Hersteller als Mitglieder gewinnen, die sowohl fossile als auch zunehmend erneuerbare Energieträger nutzen.
  • Wir wollen die Treiber der Elektromobilität unterstützen, z.B. in Fahrschulen und durch die zunehmende Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen.
  • Wir wollen, dass die gebäudeseitige Energieeffizienz beim Bauen, Wohnen, Leben und Arbeiten soweit wie möglich gefördert und umgesetzt wird.
  • Wir wollen, dass die verfügbaren Fördermittel effizient eingesetzt werden.
  • Wir wollen, dass das Erneuerbare Energiegesetz (EEG) effizient geändert wird.
  • Wir wollen die Gründung eines neuen Bundes-Energieministeriums.
  • Wir wollen die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Verbänden, Organisationen und Institutionen sowie den politischen Entscheidungsträgern.
  • Wir wollen die Plünderung des Planeten und die daraus resultierenden negativen Auswirkungen für die Umwelt und die Volkswirtschaft aufhalten.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Was wollen wir nicht?

  • Wir wollen nicht, dass sich einseitige und egoistische Interessen durchsetzen, die die ganzheitliche Energiewende in Frage stellen oder aus purem Eigennutz verzögern. Wir wollen keine Klientelpolitik.
  • Wir wollen nicht die Rückkehr zur Kernenergie.
  • Wir wollen nicht, dass weiteres Erdöl und weiteres Erdgas durch umweltschädliches Fracking aus dem Schiefergestein gewonnen wird.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wann soll es losgehen?

Jetzt!

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wo soll es beginnen und wo enden?

Zuerst in Deutschland. Danach in Europa, Amerika, und den aufholenden Industrienationen in Asien auch als Vorbild für die Menschen in ärmeren Ländern und zur Veränderung des Lebensstils insgesamt. Wir stehen mit der gesellschaftlich gewollten Energiewende in unserem Land vor einer Herkulesaufgabe. Zugleich bietet diese Herausforderung enorme Chancen. Die Nation kann in eine Vorreiterrolle schlüpfen, Innovations- und Finanzkraft sind hier gefragt. Die Welt schaut auf unser Land und auf seine Technologien und Anwendungen mit globalem Vermarktungspotential.

Zuletzt aktualisiert am 2013-05-13 von Jürgen Hüpohl.

Wieso jetzt?

Seit 1950 hat sich die Menschheit von 2,3 Mrd. auf heute 7 Mrd. mehr als  verdreifacht. 7 Mrd. Menschen verbrauchen heute das 1,3-fache von der Menge, die die Erde zur Verfügung stellen kann. Bei den zu erwartenden 9-10 Mrd. Menschen bis 2050 wird es das Doppelte sein. Unterm Strich sind wir uns alle einig: Unter Berücksichtigung dieses Bevölkerungswachstums in Verbindung mit der industriellen Entwicklung in den Schwellenländern, können wir nicht immer mehr Wachstum erzeugen und hierbei überwiegend fossile Energieträger einsetzen. Ohne die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien würden wir dann auch unsere technikbasierte Zukunft gefährden, spätestens nachdem die fossilen Energieträger verbraucht oder unzureichend sind.

Realistische Ausblicke zeigen, dass die weltweit immer weiter wachsende Automobilität und Industrialisierung zu einem enormen Energiebedarf führen wird, der nur durch eine geeignete Technologievielfalt und Ressourcenverfügbarkeit gestillt werden kann.

Das Zeitalter der fossilen Energieträger wie Kohle und Öl sowie das Atomzeitalter sind naturgegeben endlich. Die Verfügbarkeit der Erneuerbaren Energien ist naturgegeben unerschöpflich. Die Energiewende ist also vernünftiger Weise nicht aufzuhalten.

Dennoch müssen wir uns mit enormer Kraft gegen diejenigen stellen, die die ganzheitliche Energiewende aus purem Eigennutz aufhalten oder verzögern wollen. Ansonsten werden nachkommende Generationen uns zu Recht vorwerfen, mit Dummheit und Ignoranz oder aus Gier sehenden Auges in die Katastrophe geschlittert zu sein.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Weshalb ist die zunehmende Umstellung auf Erneuerbare Energien so wichtig?

Die Gewinnung und Nutzung der fossilen Energieträger und des Urans wird mit zunehmendem Erschöpfungsgrad immer teurer. Zugleich wird die  Gewinnung und Nutzung der Erneuerbaren Energieträger (Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Biomasse) durch die steigende Effizienz (Erhöhung der Wirkungsgrade) und die Serienfertigung sowie Massenanwendung in Verbindung mit effizienten Energiespeichern und Blockheizkraftwerken immer günstiger.

Beachten wir beispielsweise die Ölpreisentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Vor der ersten Ölkrise in den siebziger Jahren betrug der Ölpreis 5 USD/Barrel. Heute sind es durchschnittlich 100 USD mit steigender Tendenz.

Die Mehrheit der Verbraucher befürwortet die Energiewende zunehmend auf der Grundlage von Erneuerbaren Energieträgern. Informationen, Nachrichten und Daten von unterschiedlichen Interessenvertretern und deren Widersprüche verunsichern jedoch den Verbraucher (und auch die Politik). Der Verbraucher muss also fundiert und verlässlich aufgeklärt werden über die Vor- und Nachteile der einzelnen Energieträger, um die Notwendigkeit der ganzheitlichen Energiewende zu verstehen, zu unterstützen und zu fördern. Hierzu bietet EnORM eine einzigartige Plattform. Hier werden die Entwickler, Hersteller, Anwender, Investoren und Dienstleister in den Bereichen Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energiespeicherung und Energieeffizienz vernetzt und miteinander verbunden. Mit einer gemeinsamen Positionierung und der Kraft der zahlreichen Verbraucher im Rücken wird die ganzheitliche Energiewende gelingen und deutsche Hersteller werden im globalen Markt beflügelt.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wozu die „ganzheitliche“ Energiewende?

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende liegt in einem ganzheitlichen, integrativen Ansatz. Dieser bezieht logischerweise die Energiegewinnung und -verteilung aus Erneuerbaren Ressourcen, die Elektromobilität, die Energiespeicherung sowie die Energieeffizienz beim Bauen, Wohnen, Leben und Arbeiten mit ein und verbindet ihre jeweiligen Treiber.

So ist die Nachhaltigkeit der Elektromobilität untrennbar mit der Energiegewinnung aus Erneuerbaren Ressourcen gekoppelt, bei der wiederum zentrale und dezentrale Lösungen abgestimmt und in Einklang zu bringen sind. Schließlich ist für den Nachweis der Energieeffizienz von privaten, öffentlichen und gewerblichen Gebäuden und deren Nutzung entscheidend: die geeignete Auswahl der aufeinander abzustimmenden Bauformen und -materialien, der Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung sowie der Stromverbraucher (Geräte, Maschinen und Anlagen etc.). Wir sind sicher: ein koordiniertes Vorgehen aller Beteiligten bringt die Energiewende entscheidend und ganzheitlich voran. Hierzu will EnORM einen entscheidenden Beitrag leisten.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wodurch kann die Volatilität der Sonnen- und Windenergie ausgeglichen werden?

Der Mensch lebt mit der enormen Kraft der Naturgewalten von jeher und manchmal ist er ihr machtlos ausgeliefert. Doch es ist nicht nur an der Zeit, sondern längst überfällig, dass wir diese wohl unerschöpfliche Energie der natürlichen Ressourcen im positiven Sinne zum Wohl aller effizient gewinnen, verteilen, speichern und nutzen.  Hierbei ist der Anblick von Kollektoren und Panels für Photovoltaik und Solarthermie sowie von Windrädern aus unserer Sicht keine Landschaftsverschandelung, sondern die Visualisierung von natürlicher Energiegewinnung.

Ohne die Sonne gäbe es uns nicht. Sie ist unser Lebenselexier. Die Erde wäre wenn überhaupt nur ein kalter nackter Gesteinsbrocken im Nirvana des Weltalls. Der Weltenergiehunger kann 2.850 Mal mit der Energie versorgt werden, die uns die Sonne zur Verfügung stellt. Windenergie kann dies 200 Mal, Bioenergie 20 Mal, Erdwärme 5 Mal und die Energie aus der Kraft des Wassers 3 Mal.

Wenn der Wind nicht weht, scheint doch die Sonne. Und wenn die Sonne nicht scheint, weht doch der Wind. Leider stimmt das nicht immer. Welche zusätzlichen Technologien brauchen wir also, um die Volatilität der Sonnen- und Windenergie auszugleichen. Die Technologien existieren zur Nutzung der Wasserkraft, Bioenergie und Erdwärme. Hinzu kommen noch diverse Arten von großen und kleinen Energiespeichern sowie die scheinbar abgeschriebene Kraft-Wärme-Kopplung. Die zeitlich begrenzte Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern hängt also davon ab, wie viel und wie schnell hier gefördert und investiert wird und wie viel Energie durch energieeffizientes Bauen, Wohnen, Leben und Arbeiten eingespart werden kann. Bei Bedarf eignet sich der vorübergehende Einsatz von hocheffizienten Gas- und Dampfturbinenkraftwerken zur Sicherung der Grundlast. Deren unwirtschaftlicher Betrieb bei diskontinuierlicher Fahrweise muss gegebenenfalls gesellschaftlich finanziert werden, bis die Erneuerbaren Energien die Energieversorgung vollständig übernommen haben.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Weshalb sind die Erneuerbaren Energien in Wirklichkeit nicht die Strompreistreiber?

Wer hätte es vor wenigen Jahren für möglich gehalten, dass wir bereits heute zu viel Solar- und Windstrom produzieren - im Hinblick auf das darauf nicht ausgelegte zentrale Netz. Die Auswirkungen dieses systematischen Fehlers – z.B. die daraus resultierende Strompreisentwicklung – werden pauschal den Erneuerbaren Energien in die Schuhe geschoben. Diese durch Einzelinteressen geprägten Lobbyingaktivitäten beeinflussen aktuell auch das politische Geschehen vor der Bundestagswahl 2013. Dies ist im Hinblick auf eine nachhaltige Energiewende unverantwortlich und durch inakzeptable egoistische Verhaltensmuster geprägt.

Dennoch sind auch wir der Auffassung, dass der weitere Ausbau der Sonnen- und Windenergieanlagen effizienter gesteuert werden muss, um dem vielerorts eingezogenen Wildwuchs zu begegnen. Das heißt, die Förderung muss sich zukünftig stärker an der Qualität der Anlagen im Hinblick auf deren Wirkungsgrad, Aufstellungsort und Nutzungsziel ausrichten. Das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) sollte in seiner Grundausrichtung erhalten bleiben, aber den unkontrollierten Ausbau beenden. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend eine sachgerechte Änderung des EEG nach der Bundestagswahl 2013 im Zuständigkeitsbereich eines neuen Bundes-Energieministeriums.   

Solar- und Windstrom wären schon jetzt günstiger als Atom- und Kohlestrom, wenn wir die aus dem Klimawandel resultierenden negativen Auswirkungen und Kosten berücksichtigen würden. Ganz zu schweigen von den tatsächlichen Kosten des Rückbaus der Atomkraftwerke und der Atommüllendlagerung und den damit verbundenen Risiken.

Wir müssen den Aufwand und Nutzen von Großprojekten wie Offshore-Parks, Desertec und den zentralen Netzausbau mit dezentralen Vor-Ort-Lösungen auch in Bezug auf die Abhängigkeiten vergleichen. Der weitere effiziente Ausbau und die Nutzung der Erneuerbaren Energien vor Ort werden am Ende geringere Kosten verursachen. Dagegen sinken die Abhängigkeiten von den Großanlagen der Energiekonzerne und dem zentralen Netzausbau. Private oder kommunal organisierte und finanzierte Energiegenossenschaften schießen aktuell wie Pilze aus dem Boden. Diese sogenannten Stromrebellen streben erfolgreich die Unabhängigkeit auch von den Preislaunen der Stromgiganten an. Auch Industrie und Gewerbe entdecken mehr und mehr die Vorteile von selbsterzeugtem grünen Strom für den Eigenverbrauch. Dies führt uns automatisch zur Eigennutzung des selbst erzeugten und gespeicherten sauberen Stroms, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schon heute zunehmend stärker gefördert wird.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wieso sollen auch Hersteller mitmachen, die sowohl fossile als auch zunehmend erneuerbare Energieträger nutzen?

Wir sind Visionäre, aber auch Realisten. Alte und neue Technologien werden sich für einen längeren Zeitraum im Wettbewerb gegenüberstehen und müssen sich dabei auch zum Teil ergänzen. Dies setzt einen fairen Wettbewerb basierend auf Fakten und verlässlichen Daten sowie einer seriösen Informationsweitergabe und Berichterstattung voraus.

Ein Beispiel: Im Jahr 2011 wurden weltweit mehr als 60 Mio. Neufahrzeuge in Verkehr gebracht. Bis 2020 soll die Anzahl auf 100 Mio. und bis 2050 sogar auf 200 Mio. Neufahrzeuge pro Jahr anwachsen. So ist in der automobilen Zukunft insgesamt ein sich ständig optimierender Mix aus unterschiedlichen Antriebs- und Batterietechnologien zu erwarten, dessen Anwendung auch zu einer erheblichen Reduzierung von Treibhausgasen pro Fahrzeug führen wird. Das heißt, der Wettbewerb unter den Konkurrenten wird für einen längeren Zeitraum, voraussichtlich über Jahrzehnte deren Existenz nebeneinander ermöglichen und damit auch in diesem Bereich die Qualität zum Wohl aller verbessern. Mit Wettbewerb meinen wir etwa die Konkurrenz bei den Motoren (z.B. Elektromotor gegen Diesel- bzw. Ottomotor) sowie den Speichermedien (Antriebsbatterie gegen Brennstoffzelle bzw. Wasserstoffantrieb) und den Batterien (Bleibatterie gegen Lithiumbatterie). Diesen Wettbewerb werden wir auch noch lange zwischen den fossilen und Erneuerbaren Energieträgern und Energiespeichern sehen.

Wir wollen jedoch, dass die Wirtschaftlichkeit der neuen Technologien eher erreicht wird, als das fossile Zeitalter zu Ende geht. Auch weil wir Erdölerzeugnisse noch für nachhaltige Anwendungen mit Kreislaufführung (z.B. in der Pharma- und Chemieindustrie) benötigen und diesbezüglich nicht alle Bestände unwiederbringlich verbrennen dürfen.

Hersteller, die unserem ganzheitlichen Ansatz zunehmend auf der Grundlage von Erneuerbaren Energien folgen, sind herzlich eingeladen, auf unserer enormen Plattform mitzumachen.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Warum sind Fahrschulen geeignet, die Elektromobilität im Straßenverkehr voranzubringen?

Jeder, der es elektrisch probiert, ist begeistert. Egal ob mit Fahrrad, Roller oder Auto – trotz des fehlenden Motorgeräusches oder gerade deswegen. In jedem Fall muss der Konsument in der Praxis noch stärker an die Elektromobilität herangeführt werden. Dies gilt auch und besonders für die nächste Generation der Autofahrer.

In Deutschland werden in über 13.000 Fahrschulen jedes Jahr mehr als eine Million Fahrschüler für ihre Teilnahme am Straßenverkehr ausgebildet. Hier finden wir also einen idealen Multiplikator und Wegweiser, um die Elektromobilität in die Köpfe und Herzen der zukünftigen Autofahrer zu transportieren - vorausgesetzt die Autoindustrie und die Fahrschulen spielen mit. Dies setzt die Verfügbarkeit geeigneter Elektrofahrzeuge und Schulungsinhalte voraus. Firmen wie Audi, BMW, Daimler und VW sollten das Heft in die Hand nehmen und die deutschen Fahrschulen schnellstmöglich mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen versorgen. Die Fahrschulen warten nur darauf, wie wir in einem Gespräch mit dem Vorstand der Bundesvereinigung der deutschen Fahrlehrerverbände erfahren haben. Schließlich sind die Fahrschüler von heute die Autofahrer und Konsumenten von morgen. Die begeisterungsfähigen Fahrschüler greifen dann später bei entsprechenden Kaufanreizen und elterlicher Unterstützung zu Plug-In- oder kleineren Voll-Elektrofahrzeugen. Nach einer Studie des VDE haben vor allem die jüngeren Altersgruppen großes Interesse an Elektrofahrzeugen. Hiernach können sich 74 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sowie 69 Prozent der 20- bis 34-Jährigen vorstellen, zukünftig ein Elektroauto zu fahren.

Zuletzt aktualisiert am 2013-06-17 von Jürgen Hüpohl.

Wie und wann kann die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen erreicht werden?

Von anlog zu digital, von der Röhre zum Flachbild oder von der Sonne in die Zelle. Im Anfang dieser Systemwechsel konnten sich das neue Fotografieren, Fernsehen und Energiegewinnen nur wenige leisten. Und heute sind diese Technologien millionenfach im Einsatz – ausgelöst durch den globalen Wettbewerb sowie die damit verbundene Massenfertigung und geeignete Fördersysteme. Eine vergleichbare Entwicklung werden wir nun auch bei der eMobilität erleben. Die von der Bundesregierung angestrebte Anzahl von 1 Mio. eFahrzeugen bis 2020 wird nicht nur erreicht, sondern deutlich überschritten. Das liegt vor allem daran, dass Plug-In-Hybridfahrzeuge in die Rechnung einbezogen werden. Dies wird in der negativen medialen Berichterstattung oft übersehen oder verschwiegen. Die vergleichsweise wesentlich höheren Kosten eines Elektrofahrzeugs können durch intelligente Finanzierungsmodelle wie das Batterieleasing kompensiert werden. Die Batterie-Leasingkosten von 50-100 € pro Monat werden durch den Wegfall der hohen Benzin- und Dieselkosten mehr als ausgeglichen. Für 50 – 100 € können wir unseren Benzin- oder Dieseltank gerade ein Mal volltanken. Darüber hinaus werden die derzeit noch sehr hohen Batteriekosten in den kommenden Jahren durch den Wettbewerb und die Serienfertigung erheblich reduziert. Hierdurch wird Elektromobilität summa summarum kundenfreundlich und wirtschaftlich.

Der Marktdurchbruch wird nicht daran scheitern, dass es noch nicht möglich ist, von Hamburg bis München rein elektrisch zu fahren. Vielmehr werden Plug-In-Hybridfahrzeuge mit Reichweiten zwischen 50 und 150 km und mehr den Markt dominieren. 70 - 80 % aller täglichen Autofahrten liegen in Deutschland unter 17 – 25 km und können damit CO2-frei gemeistert werden – vorausgesetzt der Ladestrom ist grün.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wie kann die gebäudeseitige Energieeffizienz beim Bauen, Wohnen, Leben und Arbeiten umgesetzt werden?

Rund 40 Prozent der gesamten Energie wird in Deutschland in nahezu 20 Millionen Gebäuden verbraucht. Auf dem Weg zur Klimaneutralität von Neubauten und bei der Bestandssanierung können enorme Einsparungspotentiale ausgeschöpft werden.

Aus unserer Sicht sind im Bereich energieeffizientes Bauen, Arbeiten, Wohnen und Leben die folgenden Anforderungen und Regeln maßgeblich:

  • Durch ökologisches Verhalten Energie sparen und trotzdem Lebenskomfort genießen. Die fortschreitende Entwicklung regenerativer Technologien führt zu einem vertretbaren Investitionsaufwand.Der nachhaltige Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen folgt dem Leitsatz: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“
  • Hierfür bedarf es weiterer Impulse zur Förderung der Dezentralisierung und damit zur Stärkung des eigenverantwortlichen Umganges mit den zur Verfügung stehenden Energieressourcen. Hierzu gehören auch zinsverbilligte Förderdarlehen bzw. Zuschüsse für eine energieeffiziente energetische Infrastruktur sowie für Neubauten und Ertüchtigungsmaßnahmen am Gebäudebestand.

Bei baulichen und gebäudetechnischen Änderungen ist der Nachweis der Energieeffizienz bei allen öffentlichen und gewerblichen Gebäuden zu fordern und bei privaten Gebäuden durch obige Impulse zu fördern. Dies gilt auch für die Gebäudenutzung und die darauf ausgerichtete Auswahl der aufeinander abzustimmenden Bauformen und -materialien, der Energieerzeugung, -speicherung und -nutzung sowie der Stromverbraucher (Geräte, Maschinen und Anlagen etc.).

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Weshalb muss das EEG effizient geändert werden?

Alles in allem müssen geeignete Rahmenbedingungen die vielen Baustellen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiewende regeln. Hierzu gehört auch die Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) an die Marktbedürfnisse. Das heißt, Förderung muss sich zukünftig stärker an der Qualität der Anlagen im Hinblick auf deren Wirkungsgrad, Aufstellungsort und Nutzungsziel ausrichten. Das EEG sollte in seiner Grundausrichtung erhalten bleiben, aber den unkontrollierten Wildwuchs beim Ausbau fördertechnisch beenden. Denn: Ein effizientes EEG ist wirkungsvoller als Quotenmodelle wie sie beispielsweise in Großbritannien existieren.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wozu brauchen wir dringend ein Bundes-Energieministerium?

Wir erwarten, dass die Bundesregierung die Energiewende nach der Bundestagswahl im September 2013 besser organisieren wird. Hierzu muss ein neues Bundes-Energieministerium gegründet werden, das mit fachlich qualifiziertem Personal und zentralem Projektmanagement die Koordination übernehmen wird. In diesem Rahmen können die derzeit zuständigen Bundesministerien für Umwelt, Wirtschaft, Bau, Wohnungswesen und Verkehr fachlich unterstützen und ihre Kompetenzstreitigkeiten beenden – so wie dies auch von allen Beteiligten in der Wirtschaft sowie in der Bevölkerung erwartet wird. Hierbei müssen die föderalen Strukturen und die unterschiedlichen Potenziale der Bundesländer insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien berücksichtigt werden. So kann es gelingen, dass diejenigen, die Energie nachhaltig erzeugen, verteilen, speichern und nutzen wollen, sich durchsetzten gegen diejenigen, die das Interesse haben, die Energiewende zu verzögern.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Warum ist eine effiziente Förderung so wichtig?

Die zeitweilige Förderung von Erneuerbaren Energien, Elektromobilität, Energiespeichern und energieeffizientem Bauen bis zu ihrer Wirtschaftlichkeit ist zielführend und im Vergleich mehr als gerecht. So ist die Verstromung von Kohle und Uran in Deutschland zwischen 1970 und 2010 mit 400 Mrd. Euro gefördert worden. Weltweit wurden die fossilen Brennstoffe nach Angaben der Internationalen Energieagentur im Jahr 2011 mit 523 Mrd. Dollar subventioniert. Das sind 30 Prozent mehr als 2010. Die Subventionen für die fossilen Energieträger lagen damit sechsmal höher als die globalen Fördermittel für Erneuerbare Energien.

Für die  dringliche Realisierung der ganzheitlichen Energiewende – mit Erneuerbaren Energien als Basis - sprechen auch die unkalkulierbaren Kosten resultierend aus der Öl- und Kohleverbrennung sowie dem zivilen Atomzeitalter. Dies gilt insbesondere für die nicht absehbaren Auswirkungen des Klimawandels durch den Anstieg der CO2-Emissionen und dem nicht sicher beherrschbaren Umgang mit der Atomenergie. Bei der fiskalischen Argumentation müssen auch die Kosten der Atomunfälle, der Atommüllendlagerung und dem Rückbau der Atomkraftwerke eingepreist werden. Das gleiche gilt für die Schäden und Verluste, die durch die vom Menschen verursachten Naturkatastrophen entstehen.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Wieso ist die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Verbänden, Organisationen und Institutionen so wichtig?

Für die erfolgreiche Vertretung von gemeinsamen Interessen, Zielen und Aufgaben ist die Zusammenarbeit gleichgesinnter Verbände, Organisationen und Institutionen essentiell. Das jeweilige Wissen muss zusammengeführt und gemeinsam genutzt werden. Die jeweiligen Kräfte müssen gebündelt werden. Gemeinsame Aktivitäten haben mehr Gewicht. So erhält auch die Politik von angesehenen Experten – die auf vernetzten Plattformen agieren - fundierte und verlässliche Empfehlungen. Auf dieser Basis ist die Bundesregierung in der Lage, Rahmenbedingungen festzulegen, die Verlässlichkeit und Planungssicherheit für alle Beteiligten gewährleisten. Hierdurch kann die gesellschaftlich gewollte Energiewende hin zu den Erneuerbaren Energien so schnell wie möglich realisiert werden auch im Sinne der deutschen Volkswirtschaft. EnORM schlägt ausdrücklich die gegenseitige Mitgliedschaftzwischen gleichgesinnten Verbänden, Organisationen und Institutionen vor.

Fazit: Um Auswirkungen des Klimawandels zu managen und Emissionen zu senken, müssen die Unternehmen noch mehr tun. Jedoch ist auch die Politik gefordert, eine klare Richtung vorzugeben, damit Unternehmen ihre Strategien langfristig nachhaltig ausrichten – auch um dem Kapitalmarkt eindeutige Signale über Risiken und Chancen zu geben. Dies zu initiieren und zu erreichen, ist eine der Hauptaufgaben der Verbände, die die ganzheitliche Energiewende gemeinsam voranbringen wollen - insbesondere durch gemeinsame Aktivitäten mit entsprechender Durchsetzungskraft. Bei Bedarf auch gegen diejenigen, die die Energiewende aufhalten oder verzögern wollen.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Weshalb müssen wir die Plünderung des Planeten aufhalten?

Wir müssen die Fruchtbarkeit der Erde nutzen, um geeignete Lebensmittel für die weiter wachsende Menschheit zu produzieren. Aber wir müssen aufhören, die fossilen Energieträger unter ökologisch fragwürdigen Bedingungen aus dem Boden zu buddeln und danach mit einem unvertretbaren logistischen Aufwand rund um die Erde zu verteilen und mit gravierenden negativen Auswirkungen für Mensch und Umwelt unwiederbringlich zu verbrennen.  

In diesem Zusammenhang steht auch der Unterschied zwischen »Verfügbarkeit« und »Vorhandensein« im Hinblick auf die Vernunft des Menschen. Geologen schätzen 90 Milliarden Fass Öl und riesige Gasmengen unter dem Eis der Arktis mit einem Marktwert von weit mehr als 10 Billionen Dollar. Einerseits schmelzen wir durch das Verbrennen der fossilen Energieträger das Polareis ab und andererseits wollen wir dann das dort gelagerte Öl und Gas auch noch fördern, um es anschließend zu »verbrennen«.

Wir stellen uns auch gegen das „Hydraulic Fracturing“ also das hydraulische Aufbrechen kurz Fracking. Mit dieser fragwürdigen Methode soll weiteres Erdöl und weiteres Erdgas tief aus dem Schiefergestein des Bodens gewonnen werden. Hierbei werden Löcher bis zu den Erd- gasstätten in bis zu fünftausend Meter Tiefe gebohrt. Dann pressen Kompressoren das Frac-Fluid (ein Gemisch aus Wasser und Stützmitteln sowie verschiedenen Chemikalien) ins Bohrloch – um die vier Millionen Liter. Wir begründen unsere Ablehnung auch wegen des Risikos für das Grund- und Trinkwasser durch den Einsatz wassergefährdender Chemikalien.

Wir favorisieren die Nutzung der unerschöpflichen Energie der Erneuerbaren Ressourcen in mobilen und stationären Anlagen. Hierdurch wirken wir auch der Erderwärmung nachhaltig entgegen und beenden die unverantwortliche Plünderung des Planeten sowie die Versauerung der Meere und die daraus resultierende Zerstörung der Lebensgrundlagen. Lasst uns die Welt verändern, dann verändern wir uns selbst im Guten und zum Wohle aller.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Was hat EnORM e.V. bisher selbst vorzuweisen?

Zunächst das Know-how, die Kompetenz und die Erfahrung der Gründungsmitglieder. Wir sind Geschäftsführer und Freie Unternehmer, Berater, Architekten, Experten für Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energieeffizienz, Bauwesen, Batterie-, Solar- und Haustechnik, Diplomingenieure und Öffentlichkeitsarbeiter mit langjährigen Erfahrungen auch auf politischer Ebene. Doch vor allem sind wir Visionäre und als solche überzeugte Energiewender.

Auch mit der Auswahl seines Standortes geht EnORM mit gutem Beispiel voran. Der ehemalige Winzerhof in Horrweiler ist ein Vorzeige- und Referenzobjekt in ökologischer Hinsicht, weil hier ein Energiekonzept zum Tragen kommt, dass die Technologien der Zukunft und ihre Verbindungen bereits im Einsatz zeigt. Das Objekt wurde von den Gründungsmitgliedern gemeinsam konzipiert und umgesetzt. Photovoltaik und Solarthermie sind auf dem Dach eines Niedrigenergiehauses installiert und in Betrieb. Die Photovoltaik-Wechselrichter und die Luft-Wärmepumpe sind im Technikraum des restaurierten Weingewölbekellers eingebaut worden. Zur Abrundung kommen hier noch die Batteriemodule als Zwischenspeicher für den grünen Strom hinzu. Der in den Batteriemodulen zwischengespeicherte Strom wird auch die bereits installierte Solartankstelle versorgen – zur Aufladung von Stromern und dem eigenen Plug-In Hybridfahrzeug mit einer elektrischen Reichweite von 50 km. Ein Blockheizkraftwerk versorgt das Büro- und Sitzungsgebäude sowie das Gästehaus mit thermischer und elektrischer Energie. Weitere Planungen sind: Versorgung des Blockheizkraftwerkes mit Biogas und Investitionen in einen regionalen Windpark. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.efa-batt.de.

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.

Warum soll ich bei EnORM mitmachen?

… wenn ich die hier beschriebene ganzheitliche Energiewende unterstütze:

  • als Verbraucher, um schnellstmöglich die neuen Technologien und Produkte auch in wirtschaftlicher Hinsicht erwerben und nutzen zu können,
  • als Unternehmen, um energieeffiziente Technologien und Produkte schnellstmöglich entwickeln, produzieren und zunehmend wirtschaftlich – im fairen Wettbewerb – auf den Markt bringen zu können,
  • als privater oder kommunal organisierter und finanzierte Energieverbund, um ganzheitliche dezentrale Lösungen voranzutreiben und deren Förderung zu unterstützen und zu nutzen,
  • als Verband, Organisation oder Institution, um auf die Bedeutung der ganzheitlichen Energie hinzuweisen und diese mit den Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und in der Politik gemeinsam voranzutreiben,
  • als Versicherung, um die negativen Auswirkungen des globalen Klimawandels so weit wie möglich zu begrenzen,
  • als Persönlichkeit, um mit ihrem Ansehen und ihrer positiven Ausstrahlung so viele Menschen wie möglich zu motivieren und zum Mitmachen anzuregen
  • als Medien, um die Idee und die Unterstützung durch Persönlichkeiten soweit wie möglich positiv zu verbreiten.

Sehr viele Menschen nutzen gemeinsame Plattformen und Netzwerke zum Informations- und Meinungsaustausch z.B. bei Google und Facebook. Wir haben ein berechtigtes Anliegen und eine nachhaltige Zielsetzung. Wenn Sie diese unterstützen und fördern wollen, dann kommen Sie an Bord. Es lohnt sich für uns alle. 

Zuletzt aktualisiert am 2013-04-05 von Jürgen Hüpohl.